
Virenschutz
Warum Virenschutz?
Jedes Jahr wird eine bedeutende Steigerung der Viren-/Trojaneraktivität und ähnlichen Sicherheitsrisiken verzeichnet. Nicht nur die Varianten und Abarten gefährlicher Viren steigen schnell, auch die Zielrichtung und Aggressivität nimmt zu. Dazu gibt es neuerdings auch Kombinationen aus Trojanern, Viren und Würmern mit uneinheitlichen Anhängen und selbst programmierten Betreffzeilen. Die Schäden gehen weltweit in die Millionen und dabei verlieren nicht nur große Unternehmen ansehnliche Beträge, auch kleinere oder mittlere Unternehmen stehen vor großen Problemen. Über die wirkliche Effizienz entscheiden aber nicht nur die Anzahl der Virensignaturen sondern auch die Aktualität der Software. Regelmäßige Updates auf die neuesten Versionen sind ebenso unerlässlich wie eine Administration und einfache Bedienbarkeit. Ein Virenbefall bedeutet Ausfallzeiten und Produktivitätsverluste. Faktoren, die spürbar und unmittelbar ins Geld gehen. Durch die unterschiedlichen Virenarten stellen Netzwerk-Server, Mail-Server, Web-Server und -Browser oder einzelne Arbeitsstationen gleichermaßen potenzielle Angriffsziele dar.
Client
Es gibt heutzutage viele Standalone-Systeme, die nicht den Genuss einer zentralisierten Virenschutzlösung genießen können. Diese Systeme hängen oftmals direkt im Internet (direkte Einwahl per DSL, ISDN oder ANALOG) und sind somit gefährdeter als Systeme in Firmennetzwerken, die hinter einem "Internet Gateway" betrieben werden und deren IP dadurch verschleiert wird, was es dem Angreifer nahezu unmöglich macht,Trojaner oder andere Schädlinge einzuschleusen. Aufgrund dieser Gegebenheiten ist es umso wichtiger auf Standalone-Systeme einen Virenschutz zu installieren und peinlichst genau dafür zu sorgen, das die Virendefinitionsdateien immer auf den neusten Stand aktualisiert werden (automatisch oder durch den Anwender). Bei vielen Virenscannern kauft man üblicherweise automatisch einen sogenannten "Updateservice" mit. Dadurch wird gewährleistet, dass das der Virenschutz immer aktuell ist und auf die neusten Angriffe gezielt reagieren kann.
Virenschutz im Serverumfeld:
In den meisten großen Unternehmen werden Tausende von Desktop-Computern und mobilen Systemen verwendet, die unzählige verschiedene Betriebssysteme auf unterschiedlichen Gerätetypen ausführen. Die ordnungsgemäße Installation, Ausführung, Überprüfung, Konfiguration und Aktualisierung der AntiViren-Software stellt für IT-Manager eine große Herausforderung dar. Durch das Auftreten von Viren mit gemischten Angriffsmethoden, kann ein Fehler auf einem einzigen Client schnell Auswirkungen auf das gesamte Netzwerk haben. Da sich diese neuen Viren im gesamten System einnisten, können sie das Unternehmensnetzwerk auch nach einer ersten Säuberung erneut infizieren. Während eines Virenausbruchs müssen die Administratoren den Virus unter möglichst geringem Zeit- und Ressourcenaufwand eindämmen, bevor dieser weitere Computer im Netzwerk angreift.
Die Lösung hierfür ist der zentral verwaltete Virenschutz für das gesamte Unternehmen.
Auf einem Server wird die "Virensoftware" installiert und mit entsprechenden Berechtigung unternehmensweit auf die Client-Systeme verteilt. Neue Virendefinitionsdateien werden ebenso vom Server permanent aktualisiert und den Client-Systemen zur Verfügung gestellt. Die gesamte Administration und Überwachung kann an einem System vorgenommen werden.
Clientsysteme sind somit optimal geschützt. Nur mit entsprechenden Berechtigungen ist es dem Anwender möglich, den Virenschutz auf Bedarf zu umgehen und Ihr Firmennetzwerk zu gefährden.
Gateway
Fast 90 Prozent der in Unternehmensnetzwerke eindringenden Viren werden per eMail oder über das Internet übertragen. Internetviren können schnell eine Überlastung des eMail-Systems bewirken und dieses funktionsunfähig machen. Darüber hinaus können sie vorhandene Web-Server gefährden und sich über Netzwerk-Server und Desktops ausbreiten. Durch die Virensuche am Internet-Gateway können Viren und andere Arten von bösartigem Code erkannt werden, bevor sie ins Netzwerk gelangen. So können die Kosten, die sich aus Produktivitätsverlust und beschädigten Daten ergeben, erheblich minimiert werden. Sie werden erst gar keine Mails mit Viren mehr empfangen können! Benutzer die im Internet surfen oder sich Dateien herunterladen, werden nicht mehr in der Lage sein, sich infiziertes Material aus dem Internet zu beschaffen um so Ihr Unternehmen zu gefährden.


